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Brände in der Alfred-Kästner-Straße: Kein Täter ermittelt

Baustelle in der Alfred-Kästner-Straße in Leipzig.

Mehr als ein Jahr nach den Brandstiftungen in der Alfred-Kästner-Straße hat die Polizei noch keinen Tatverdächtigen. Die Ermittlungen führt nach wie vor das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ) des Landeskriminalamts. Ein politischer Hintergrund ist also weiter nicht ausgeschlossen.

Im Mai 2018 brannten in der Alfred-Kästner-Straße zwei Baumaschinen. Zwei Wohnhäuser mussten kurzfristig evakuiert werden. Bis heute hat die Polizei hierzu keinen Tatverdächtigen gefunden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Leipzig auf Anfrage des Karli.blog mit.

Demnach dauerten die Ermittlungen an. Verantwortlich für die Tätersuche sei nach wie vor das beim Landeskriminalamt angesiedelte Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ). Einen politischen Hintergrund der Tat konnten die Ermittler demnach bisher nicht ausschließen.

Häuser evakuiert, sechsstelliger Schaden

Die Tat ereignete sich in der Nacht vom 14. auf den 15. Mai. Direkt neben einem Mehrfamilienhaus in der Alfred-Kästner-Straße brannte ab 23.15 Uhr ein Bagger. Die Flammen reichten bis zum ersten Obergeschoss. Die Bewohner von zwei Häusern mussten für etwa eineinhalb Stunden ihre Häuser verlassen und in Innenhof warten.

Die zweite Baumaschine wurde im Innenhof hinter dem Amtsgericht angezündet, wo derzeit ein neues Justizzentrum entsteht. Die Feuerwehr brachten beide Brände damals in den frühen Nachtstunden unter Kontrolle. Es entstand erheblicher Sachschaden, der seinerzeit auf eine sechsstellige Summe geschätzt wurde.

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