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Die Südvorstadt im Fokus von Fotograf Philipp Kirschner

Philipp Kirschner

Philipp Kirschner zählt zu den bekanntesten Fotografen Leipzig. Seine Unternehmensseite PK Fotografie gefällt bei Facebook über 26.000 Menschen. Fast 10.000 Menschen folgen ihm bei Instagram. Im Karli.blog zeigt Kirschner seine schönsten Fotos aus der Leipziger Südvorstadt und der näheren Umgebung.

Mit der Südvorstadt verbinde er „so viele positive Dinge“, erklärt Philipp Kirschner. Hier lebt und arbeitet der gebürtige Leipziger praktisch sein gesamtes Leben – bis auf rund zweieinhalb Jahre im „Dölitzer Exil“, wie er selbst sagt.

Der Stadtteil bietet aus seiner Sicht diverse Vorzüge: „Die Nähe zum Clara-Zetkin-Park, die ich nicht selten für ausgedehnte Spaziergänge nutze. Die zahlreichen Ausgehmöglichkeiten, egal ob am Tag oder für einen nächtlichen Umtrunk. Die vielfältigen Angebote von verschiedensten Händlern rund um die Karli. Die unglaubliche Aussicht vom Fockeberg, mit der ich gerne bei meinen Gästen punkte. Aber auch die zentrale Lage innerhalb der Stadt“, zählt Kirschner auf.

Die Kreuzung Alfred-Kästner-Straße Karl-Liebknechtstraße.
Philipp Kirschner mag das Spiel mit Perspektive und Licht. Auf dem Bild: Die Kreuzung Alfred-Kästner-Straße/Karl-Liebknechtstraße. Foto: PK Fotografie
Blick auf das Kulturzentrum Nato in der Südvorstadt in Leipzig.
Straßenszene vor der Nato auf der Karli. Foto: PK Fotografie
Freisitz vor dem Cafe Maitre auf der Karli.
Freisitz vor dem Cafe Maitre auf der Karli. Foto: PK Fotografie

Fernab üblicher Postkartenmotive

Im Laufe der Jahre hat Philipp Kirschner nach eigenem Bekunden seine Heimatstadt und auch die Südvorstadt lieben gelernt. Daran habe die Fotografie „keinen unwesentlichen“ Anteil. Immer wieder habe er versucht, die schönsten Seiten von Leipzig mit der Kamera festzuhalten. Seinen Ansatz erklärt er so: „Mir wichtig, immer wieder neue und spannende Perspektiven zu entdecken, fernab der üblichen Postkartenmotive. Sobald mich jemand auf eines meiner Bilder anspricht und sagt: ‚Aus diesem Winkel habe ich Leipzig noch nie gesehen!‘, bin ich glücklich.“

Blick auf die Karli in Richtung Süden von oben und bei Nacht.
Blick auf die Karli in Richtung Süden von oben und bei Nacht. Foto: PK Fotografie
Blick in Richtung Norden auf die Peterskirche.
Blick in Richtung Norden auf die Peterskirche. Foto: PK Fotografie.
Foto: PK Fotografie

Vom Hobby zum Beruf

Mit Blick auf Kirschners große Fangemeinde ist es schwer zu glauben, doch als hauptberuflicher Fotograf arbeitet der 30-Jährige erst seit Januar 2017. Vorher schloss er eine Ausbildung zum Mediengestalter ab und fotografierte zum Zeitvertreib. „Zu diesem Zeitpunkt hätte ich nicht einmal im Traum daran gedacht, dass ich mit dem Fotografieren meinen Lebensunterhalt verdienen könnte“, erzählt Kirschner rückblickend.

Gerade über die sozialen Medien erreichte Kirschner aber schnell viele Menschen, die ihm Mut zusprachen, weiter auf die Fotografie zu setzen. Kirschner: „Nun kann ich voller Stolz behaupten, dass ich mein liebstes Hobby zum Beruf gemacht habe.“

Blick auf die Rennbahn in Leipzig.
Blick auf die Rennbahn in Leipzig. Foto: PK Fotografie
Aussicht vom Fockeberg.
Aussicht vom Fockeberg. Foto: PK Fotografie
Flohmarkt auf der Feinkost.
Flohmarkt auf der Feinkost. Foto: PK Fotografie

Früher Morgen, tiefe Nacht

Kirschner fotografiert in seinem Berufsalltag, wie die meisten seiner Kollegen, häufig Hochzeiten. Außerdem schießt er Fotos für Immobilienmakler und von Events aller Art. Wenn er frei unterwegs ist, sucht er vor allem das Ungewöhnliche. Das kann sich auf die Perspektive, aber auch auf die Tageszeit beziehen. In seinen Feeds bei Instagram oder Facebook finden sich häufig Fotos von vom frühen Morgen oder tiefer Nacht. Kirschner mag das Spiel mit dem Licht: „Ich genieße es, in den frühen Morgenstunden die Sonne als Erster aufgehen oder abends als Letzter untergehen zu sehen.“

Karl-Liebknecht-Straße Ecke Kochstraße.
Karl-Liebknecht-Straße Ecke Kochstraße. Foto: PK Fotografie
Die Löffelfamilie im Schnee.
Die Löffelfamilie im Schnee. Foto: PK Fotografie
Das Cafe Grundmann im Winter.
Das Cafe Grundmann im Winter. Foto: PK Fotografie

Leipzig-Kalender von Philipp Kirschner

Kirschners Arbeiten kann man sich übrigens nicht nur digital ansehen. Vergangenes Jahr hat er einen Bildband mit dem treffenden Titel „Leipzig in neuem Licht“ herausgegeben. Seit mehreren Jahren veröffentlicht PK Fotografie außerdem mit wachsendem Erfolg einen Kalender mit Leipziger Motiven. Den „Leipzig Kalender 2020“ können Interessierte hier online bestellen.

Wer das klassische Einkaufserlebnis mag, findet den Kalender aber zum Beispiel auch in der Buchhandlung Südvorstadt.

3 Kommentare zu “Die Südvorstadt im Fokus von Fotograf Philipp Kirschner

  1. Einfach nur tolle Bilder!

  2. Katrin Ebert

    Verliebe mich dadurch immer mehr in Leipzig. Sehr schöne Bilder.

  3. Hallo Philipp, einen sehr interessanten Blog Artikel hast du hier! Danke schön und viele Grüße aus Fürth, Nick Freund

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