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Internationale Wochen gegen Rassismus: Veranstaltungen im Leipziger Süden

Logo der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Leipzig

Vom 11. Bis 24. März finden in Leipzig wieder die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Auch im Leipziger Süden werben mehrere Veranstaltungen für Toleranz, Weltoffenheit und gegenseitigen Respekt. Die Termine in der Südvorstadt, Connewitz und im Zentrum-Süd im Überblick.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sind Teil einer bundesweiten Aktion. In ganz Deutschland, aber auch im europäischen Ausland, sind tausende Veranstaltungen geplant. In Leipzig stehen 70 Veranstaltungen auf dem Programm. Stojan Gugutschkow, Leiter des Referates für Migration und Integration, sagte zu den Zielen:

„Die Internationalen Wochen gegen Rassismus setzen wieder ein Zeichen für gegenseitigen Respekt und werben für einen fairen Umgang miteinander, unabhängig von der Glaubenszugehörigkeit oder Herkunft.“

Im Leipziger Süden beginnen die Internationalen Wochen gegen Rassismus mit zwei Filmvorführungen in der Kinobar Prager Frühling. Am Montag (11. März, 20 Uhr) wird der Film  Blackkklansman gezeigt. In dem satirischen Krimi geht es um einen afroamerikanischen Polizisten, der sich Ende der 1970er-Jahre in den Ku Klux Klan einschleust. Am Dienstag (12. März, 20 Uhr) legt die Kinobar nach und zeigt im Rahmen der Aktionswochen den aktuellen Film „Green Book“. Darin geht es um einen schwarzen Pianisten, der von einem weißen Fahrer Anfang der 1960er-Jahre auf einer Konzerttour durch die US-Südstaaten begleitet wird. Beide Filme kosten allerdings Eintritt in der üblichen Höhe.

Workshop vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften

Erst zum Ende der Aktionswochen finden drei weitere Veranstaltungen im Leipziger Süden statt. Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften lädt am 21. März ab 9.30 Uhr zu einem Workshop mit dem Titel „Antimuslimischer Rassismus und Geschlechterkonstruktion“. In der Beschreibung heißt es: „Teilnehmende unterstützen wir dabei, gelernte Denk-, Fühl- und Verhaltensweisen etwa in lnteraktions-Situationen mit muslimisch markierten Männern (besser) zu verstehen und diskriminierungskritische Handlungsoptionen (weiter) zu entwickeln.“ Veranstaltungsort ist die Arndtstraße 63. Die Teilnahmegebühr beträgt dabei 10 Euro, ermäßigt 7 Euro.

Workshop vom Verein „Forum B:: Prozesse in Begleitung“

Einen weiteren Workshop organisiert der Verein „Forum B:: Prozesse in Begleitung“ ebenfalls am 21. März ab 9 Uhr im Lipsiusbau der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kulur (HTWK Leipzig). Unter der Überschrift „Ohne Angst verschieden sein“ geht es um das Miteinander in einer demokratischen Gesellschaft. Unter anderem lernen Teilnehmer, wie Konflikte richtig ausgetragen werden können. Der Workshop findet dann am 22. März zur gleichen Zeit und am selben Ort noch einmal statt. Teilnahmer zahlen hier eine Gebühr von 15 Euro.

Diskussion zum Ende der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Gegen Ende der Internationalen Wochen gegen Rassismus am 22. März (Beginn: 19.30 Uhr) befasst sich schließlich eine Diskussionsrunde im Werk 2 mit dem Thema „Eure Heimat ist unser Albtraum“. Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah lesen Texte von Migranten, die sich mit dem Leben in Deutschland befassen. Die Veranstaltung ist Teil des Programms zur Leipziger Buchmesse.

Das komplette Programm für die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Leipzig gibt es übrigens hier.

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