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Studenten starten „SüdplatzZeitung“

Titelseite der "Südplatzzeitung".

Der Karli.blog bekommt Gesellschaft: Ein Team von Studenten veröffentlichte Anfang Dezember erstmals die „SüdplatzZeitung“ – nach eigenen Angaben eine „Nachbarschaftszeitung für Kultur und mehr.“

Die Erstausgabe der „SüdplatzZeitung“ erschien in den Tagen rund um den zweiten Advent. Christian Dellert, einer der Initiatoren, sagte dem Karli.blog zur Motivation für das Projekt:

„Wir kommen alle mehr oder weniger vom Dorf, wo jeder jeden kennt. Deshalb waren wir auch neugierig auf unsere neue Nachbarschaft und wollten wissen, wer ist der Bäcker, wer verkauft den Döner und wie ticken die Menschen, die rund um den Südplatz leben.“

Vier Din-A4-Seiten umfasst die zweite Ausgabe der „SüdplatzZeitung“, die dem Karli.blog vorliegt. Darin stellen die Zeitungsmacher auf der Titelseite den neu eröffneten Barbershop in der Karl-Liebknecht-Straße 58 vor. Im Blatt finden sich außerdem zwei Reportagen zu Begegnungen mit Bewohnern der Südvorstadt. Hinzu kommt eine Seite, die sich thematisch am besten wohl mit der Überschrift „Glaube und Religion“ beschreiben lässt.

„SüdplatzZeitung“ sucht Mitstreiter

Auf der letzten Seite stellen die Herausgeber nicht nur das Projekt vor, sondern suchen auch Mitstreiter. Bislang gehören drei Studenten und Studentinnen zum Kernteam, berichtet Christian Dellert: „Wir sind noch in einer Findungsphase, wollen Dinge ausprobieren – und was genau am Ende dabei rauskommt, hängt auch davon ab, wer und wie viele mitmachen.“

Die „SüdplatzZeitung“ gibt es bislang nur gedruckt. Der Plan ist, zukünftig 14-tägig eine Ausgabe bei den Händlern auf der Karli auszulegen. Die erste Ausgabe warfen die Studenten teilweise auch direkt in Briefkästen. Eine Internetdomain existiert zwar (www.sp-z.de), ist aber noch offline. Auch auf Accounts bei Facebook, Instagram oder Twitter verzichten die jungen Zeitungsmacher bisher. Kommerzielle Interessen verfolgen die Herausgeber nach eigenen Angaben nicht.

Vor Weihnachten arbeiteten Dellert und seine Mitstreiter an der dritten Ausgabe. Mit dem neuen Blatt sollte die „SüdplatzZeitung“ auch ein Impressum bekommen – eine rechtliche Notwendigkeit, die in der hektischen Anfangsphase vergessen wurde.

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